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Medienrechtliche Symposien Drucken

Seit Beginn des Ausbaus des Studienschwerpunktes Medienrecht zu einem Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht im Wintersemester 2002/2003 veranstaltet der Studien- und Forschungsschwerpunkt Symposien zu aktuellen medienrechtlichen Themen.

Im November 2002 fand ein gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Verlagsjustitiare veranstaltetes Symposium zum Thema "Informations- und Auskunftspflichten der öffentlichen Hand gegenüber Medien" statt.

Die "Virtuelle Rekonstruktion `vorvernichteter´ Stasi-Unterlagen" war das Thema eines Symposiums der Arbeitsgruppe "Aufarbeitung und Recht" im Januar 2006 .

Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte um die 7. Novelle des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) veranstaltete die Arbeitsgruppe "Aufarbeitung und Recht" im Oktober 2006 ein Symposium zum Thema "Die Sicherung der politischen, publizistischen und historischen Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes in der Zukunft".

Im Rahmen des Projekts "Rechtsfragen des Internet-Fernsehen (IP-TV)" des Studien- und Forschungsschwerpunkts Medienrecht der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) wurden die verschiedenen Aspekte der rechtlichen Qualifizierung und Einordnung des Internet-Fernsehen untersucht und im Juni 2008 auf dem öffentlichen Symposium "Rechtsfragen des Internet-Fernsehens (IP-TV)" vorgestellt und diskutiert.

Seriöse Publikationen und in der Aufarbeitung des SED-Unrechts engagierte Personen und Initiativen werden zunehmend unter Bezug auf ein angebliches "Recht auf Vergessen", die Lebach I-Entscheidung des BVerfG oder allgemein auf ein angebliches "Recht, anonym zu bleiben", dazu verurteilt, die Namensnennung von Stasi-Tätern oder sonstigen Verantwortlichen für das SED-Unrecht zu unterlassen. Diese, dem erklärten Willen des Gesetzgebers zur Aufarbeitung der SED-Vergangenheit entgegenstehende Entwicklung war Gegenstand des öffentlichen Symposiums der Arbeitsgruppe Aufarbeitung und Recht der Europa-Universität Viadrina in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund SED-Staat der FU Berlin am 17. März 2009 an der Freien Universität Berlin zum Thema "Verantwortliche beim Namen nennen - Täter haben ein Gesicht".
 

 
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